IDT Biologika und AstraZeneca vereinbaren strategische Partnerschaft zur Impfstoffherstellung

Der Impfstoffhersteller IDT Biologika wird gemeinsam mit dem Pharmakonzern AstraZeneca in zusätzliche Kapazitäten zur Impfstoffherstellung an seinem Hauptsitz Dessau investieren. Eine entsprechende Vereinbarung haben beide Unternehmen am vergangenen Freitag unterzeichnet. Details der Zusammenarbeit werden in den kommenden Wochen festgelegt.

Insgesamt wird IDT Biologika einen dreistelligen Millionenbetrag für die Kapazitätserweiterung aufwenden, die unter anderem die Installation von bis zu fünf 2.000-Liter-Bioreaktoren umfasst. Darin können mittelfristig pro Monat mehrere zehn Millionen Dosen des COVID-19-Impfstoffs von AstraZeneca oder anderer Impfstoffe mit ähnlichen Herstellverfahren produziert werden. IDT Biologika wird damit über die größten Kapazitäten dieser Art in Europa verfügen. Die neuen Anlagen werden voraussichtlich Ende 2022 in Betrieb gehen. In welchem Umfang und in welcher Konstellation sich AstraZeneca an diesen Kosten beteiligt, ist Gegenstand der laufenden Verhandlungen.


Jürgen Betzing, Chief Executive Officer der IDT Biologika, sagt: „Wir sind stolz darauf, dass AstraZeneca uns als strategischen Partner für die Impfstoffproduktion ausgewählt hat. Diese Entscheidung unterstreicht unsere hohe Kompetenz in der Herstellung anspruchsvoller vektor-basierter Impfstoffe und unsere Fähigkeit, den gesamten Prozess von der Produktion über die Abfüllung bis zur Verpackung und Etikettierung aus einer Hand anzubieten. Ich danke dem Bundesgesundheits-ministerium für seine Unterstützung beim Zustandekommen dieser Vereinbarung, die einen guten Tag für Deutschland und Europa markiert.“

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